Zweitafelprojektion
Was ist Zweitafelprojektion Kegel? In den folgenden Abschnitten findest du die Antwort – kompakt und leicht nachvollziehbar.
Für die Zerlegung eines Kegels in zwei zweidimensionale Ansichten erarbeiten wir uns die Zweitafelprojektion, indem wir zuerst zwei Hauptebenen aufspannen. Die horizontale Ebene bezeichnen wir als Grundrissebene und die vertikale Ebene als Aufrissebene. Die Schnittlinie der beiden Ebenen ist die Risskante.
Um eine bessere Vorstellung zu bekommen, platzieren wir unseren dreidimensionalen Kegel auf den gegebenen Ebenen so, dass er parallel zur Grundrissebene und zur Aufrissebene steht. Genau das sehen wir in der dargestellten Grafik.
Um die Zweitafelprojektion durchzuführen, wählen wir als erste Projektionsebene die Vorderansicht, auch Aufriss genannt, und projizieren den Kegel auf die Aufrissebene. Dabei ist die vordere Hälfte der Mantelfläche zu sehen, welche die Form eines gleichschenkligen Dreiecks besitzt mit der Grundseite \(a=2r\) und den Schenkeln \(s\). Bei dem Kegel in der Grafik beträgt \(r=1,5\ cm\) und die Mantellinie \(s=4\ cm\).
Als zweite Projektionsebene wählen wir die Draufsicht, auch Grundriss genannt, und projizieren den Kegel auf diese Ebene. Der Grundriss eines Kegels hat die Form eines Kreises mit dem Radius \(r\). In der Grafik haben wir einen Kegel mit dem Radius \(r=1,5\ cm\), weshalb auch der Grundriss einen Radius von \(r=1,5\ cm\) besitzt.
Wir zeichnen die Zweitafelprojektion so, dass die Vorderansicht (Aufriss) oberhalb der Draufsicht (Grundriss) dargestellt wird. Die beiden Projektionen werden so auf das Blatt gebracht, dass sie sich an der Risskante treffen, wie in der Grafik dargestellt.
Übungen mit Lösung
Klick auf eine Aufgabe, um die Lösung anzuzeigen.
1 Welche zwei Ansichten werden in einer Zweitafelprojektion dargestellt?
Die Vorderansicht und der Grundriss (Draufsicht).
2 Was wird von einem Kegel bei der Vorderansicht dargestellt?
Ein gleichschenkliges Dreieck.
3 Was wird von einem Kegel bei dem Grundriss dargestellt?
Ein Kreis.
Häufige Fragen
Was ist eine Zweitafelprojektion?
Die Zweitafelprojektion ist eine Methode, um einen dreidimensionalen Körper in zwei zweidimensionale Ansichten zu zerlegen. Dazu werden zwei Hauptebenen aufgespannt: die horizontale Grundrissebene und die vertikale Aufrissebene. Bei einem geraden Kegel ist die Vorderansicht (Aufriss) ein gleichschenkliges Dreieck und der Grundriss ein Kreis.
Was ist ein zweites Tafelbild?
Ein zweites Tafelbild bezieht sich auf die zweite Projektionsebene in der Zweitafelprojektion, nämlich den Grundriss (Draufsicht). Dabei wird der Kegel von oben auf die horizontale Grundrissebene projiziert, sodass ein Kreis entsteht. Zusammen mit dem Aufriss (Vorderansicht) als erstem Tafelbild ergibt sich die vollständige Zweitafelprojektion.
Was ist eine senkrechte Zweitafelprojektion?
Die senkrechte Zweitafelprojektion eines geraden Kegels zerlegt ihn in zwei zweidimensionale Ansichten: den Aufriss (Vorderansicht) und den Grundriss (Draufsicht). Der Aufriss zeigt ein gleichschenkliges Dreieck mit der Grundseite \(a=2r\) und den Schenkeln \(s\), während der Grundriss ein Kreis mit dem Radius \(r\) ist. Die beiden Projektionen werden so angeordnet, dass der Aufriss oberhalb des Grundrisses liegt und sie sich an der Risskante treffen.
Welche Arten von Projektionen gibt es?
Das Material beschreibt ausschließlich die Zweitafelprojektion, bei der ein Objekt auf zwei zueinander senkrechte Ebenen projiziert wird: die Grundrissebene (Draufsicht) und die Aufrissebene (Vorderansicht). Andere Projektionsarten werden nicht erwähnt. Dafür reicht das Material dieser Seite nicht aus.
Welche zwei Arten von Projektionen gibt es?
Bei der Zweitafelprojektion gibt es zwei Arten von Projektionen: den Aufriss (Vorderansicht) und den Grundriss (Draufsicht). Der Aufriss eines geraden Kegels ist ein gleichschenkliges Dreieck, der Grundriss ein Kreis.
Was bedeutet Zweitafelbild?
Das Zweitafelbild ist die Darstellung eines Körpers in zwei zweidimensionalen Ansichten: der Vorderansicht (Aufriss) und der Draufsicht (Grundriss). Bei einem geraden Kegel ist die Vorderansicht ein gleichschenkliges Dreieck und der Grundriss ein Kreis. Die beiden Ansichten werden so angeordnet, dass sie sich an der Risskante treffen.